Aktuelles rund um das Ärztenetz Grafschaft

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Nachrichten, Ankündigungen und Aktionen rund um das Ärztenetz Grafschaft, bitte schauen Sie öfters einmal nach.

Coronavirus

Vorgehen bei Patienten, die über die "Corona-App" gewarnt wurden bitte gem. Merkblatt RKI
(ist am 29,06.2020 über das Netz verteilt worden)
Dabei sind unterschiedliche Abrechnungsziffern für den Abstrich zu beachten.

Wann besteht ein echter Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion
und damit die Indikation zu einem Abstrich auf COVID-19 ?

( gemäß Empfehlung RKI )

Ein Verdacht auf eine echte Coronavirus-Infektion besteht nur dann, wenn
1. mit COVID-19 vereinbare Symptome vorliegen
und
- Kontakt zu einem bestätigten Fall innerhalb der letzten 14 Tage bestanden hat, wobei Kontakt wie folgt definiert ist:
- Versorgung oder Pflege einer Person
- Aufenthalt am selben Ort
oder
2. Auftreten von zwei der mehr Pneumonien in einer medizinischen Einrichtung, einem Pflege- oder Altenheim,
bei denen ein epidemischer Zusammenhang wahrscheinlich ist oder vermutet wird, auch ohne Vorliegen eines
Erregernachweises.

Die Symptome einer Coronavirus-Erkrankung entsprechen den Krankheitszeichen einer Grippekrankheit einhergehend mit
Abschwächung oder Verlust von Geruchs- und Geschmacksinn.

Eine laufende Nase, insbesondere bei Kindern, ist kein ausreichender Hinweis auf eine COVID-19 Infektion und rechtfertigt auf keinen Fall eine Vorstellung beim Haus- oder Kinderarzt, eine Testung oder eine Verweigerung des Besuches einer Krippe, KiTa oder des Kindergartens.

Was tun im Verdachtsfall ?
Wenn Sie bei sich oder Angehörigen den Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion haben, sollten Sie nicht in die Hausarztpraxis oder ins Krankenhaus gehen. Die Weitergabe der Krankheit durch Sie als ansteckende Person soll damit verhindert werden. Bitte nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf, damit dieser eine Krankschreibung ausstellen kann und Ihnen ggf. Medikamente verordnen kann. Eine Coronavirus-Erkrankung wird symptomatisch behandelt. Antibiotika helfen bei dieser Erkrankung nicht, spezielle Medikamente gegen diesen Virus existieren ebenfalls nicht.

Der Hausarzt wird möglicherweise das Gesundheitsamt über den Erkrankungsverdacht bei Ihnen informieren. Das Gesundheitsamt kann dann in Abhängigkeit von der Gesamtlage Untersuchungen bei Ihnen durchführen.

Zum Krankheitsverlauf
Die Erkrankung verläuft wie eine Grippe mit Erkältungssymptomatik. Bei abwehrgeschwächten oder älteren Menschen kann sich auch eine Lungenentzündung entwickeln. Diese kann dann evtl. zu einer Krankenhausaufnahme führen. Eine Behandlung im Krankenhaus erfolgt jedoch nicht zur Isolierung (Quarantäne), sondern nur bei einem schwerwiegenden Krankheitsverlauf, welcher ohnehin im Krankenhaus behandelt werden muss. Bei den meisten Menschen ist jedoch mit milden Krankheitsverläufen ohne Lebensgefahr zu rechnen. Vermutlich wird eine Coronavirus-Erkrankung den Großteil der Erkrankten ähnlich belasten wie eine Grippe und nach einigen Tagen abklingen.

Häusliche Absonderung (Quarantäne)
Bei dringendem Krankheitsverdacht (siehe oben) oder durch Laboruntersuchung nachgewiesene Coronavirus-Erkrankung sollen die erkrankten Personen zu Hause bleiben. Sie sollen sich nicht aus dem Haus begeben, um den Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden und diese nicht anzustecken. Die Verständigung mit Familienangehörigen, Nachbarn und Freunden kann über Telefon und Internet natürlich problemlos erfolgen. Nahrungsmittel sollten von Freunden, Familienangehörigen oder Nachbarn eingekauft und vor der Haustür abgestellt werden.

Allgemeine Verhaltensregeln
Die Coronavirus-Erkrankung wird als Tröpfcheninfektion bei nahen menschlichen Kontakten weitergegeben. Die Viren können z.B. durch Anhusten oder auch durch Händedruck weitergegeben werden.

Bei Alltagskontakten sollte man daher Körperkontakte meiden. Begrüßen Sie ihr gegenüber nicht durch Händeschütteln, sondern durch Heben der rechten Hand (Indianergruß). Husten Sie nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge. Waschen Sie sich häufiger die Hände, um die Viren abzuspülen. Ist Ihr Gegenüber sichtbar krank, schützt ein Abstand von zwei Metern. Tragen Sie einen Mund-Nase Schutz !

Für spezielle Fragen zu Erkrankung, Diagnostik und Verhaltensregeln geben die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes gern Auskunft.
Bürgertelefon: 05921 - 963333

Auf Grund der Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie hat der Vorstand beschlossen, das Sommerfest 2020 und die Aktion "raus auf`s Land" für dieses Jahr abzusagen.
Der Vorstand hofft auf Ihr Verständnis für diese Entscheidung.


- 16.09.2020
Fortbildungsakademie e.V.
"Änderungen für Ärzte und Heilmittelerbringer im neuen Heilmittelkatalog - Rezepte regresssicher Ausfüllen"
NINO Hochbau Nordhorn 15:00 Uhr, Referent: Herr Buchner

- 23.09.2020
"Hygiene" ( Anmeldung erforderlich )
Labor Nord-West Schüttorf, 15.00 - 18.00 Uhr

- 07.10.2020
Fortbildungsakademie e.V.
"Videosprechstunde" Referent: Dr. Lankenfeld und " allgemeine Hinweise zur Fahrtauglichkeit" Referent: Fr.Holke

- 25.11.2020
"MRE" ( Anmeldung erforderlich )
Labor Nord-West Schüttorf, 15.00 - 18.00 Uhr


Hinweise für weiterbildungsermächtigte Kolleginnen und Kollegen:

-Mit Verabschiedung der neuen Weiterbildungsordnung ist für weiterbildungsermächtigte Ärztinnen und Ärzte ein " Trainerseminar " zwingend erforderlich, um die erteilte Weiterbildungsermächtigung weiter nutzen zu können. Das Seminar besteht aus 2 Modulen und ist kostenlos.

1. Modul : rechtliche Grundlagen, Inhalt der WBO
Termine und Inhalt des 2. Moduls ( Didaktik??) stehen noch nicht fest,
Eventuell wird noch ein drittes Modul ( online-Schulung ) eingeführt.
Derzeit werden von der Ärztekammer Niedersachsen jedoch keine Seminartermine angeboten.

-Die neue WBO enthält für hausärztlich tätige Internisten mit Weiterbildungsermächtigung "Allgemeinmedizin" erhebliche Einschränkungen.
Bitte vor Aufnahme eines WB-Assistenten*in Kontakt mit der ÄKN aufnehmen.

-Famulanten/innen deutscher Universitäten dürfen ab dem 01.07.2020 nur noch in akademischen Lehrpraxen ausgebildet werden.

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